Fragen an uns

Hier werden unkenntlich gemachte Anfragen an uns veröffentlicht um gleiche oder ähnliche Fragen schon im Vorfeld zu beantworten.

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14.11.2016

Leider müssen wir immer wieder hören, das zum wiederholten mal die Patienten keine Rezepte von ihren Augenärzten bekommen um Hilfsmittel von den Krankenkasse wenigstens Teilweise finanziert zu kommen. Es sind nicht nur die Kassen die Zuzahlungen oder komplette Finanzierungen der Hilfsmittel verweigern, sondern der Grund sind eben diese Ärzte (auffällig dabei ist, alle diese Anfragen und verzweifelten Patienten und deren Angehörigen kommen aus den neuen Bundesländern). Wie und warum diese Ärzte entscheiden wer ein Hilfsmittel bekommt und wer nicht, ist das  große Rätsel der Geschichte.

Ein Patientin, bzw. Ihre Tochter, hat ebenfalls kein Rezept vom Augenarzt bekommen. Da bei Ihrer Mutter keine Sehhilfe, weder eine elektronische Lupe noch ein Bildschirmlesegerät geholfen hätte, brauchte sie ein Vorlesegerät um wenigstens Zeitung und Bücher lesen kann. Eine 84 jährige Frau wurde somit jegliche Hilfe versagt, und sie wurde gezwungen sich still in eine Ecke zu setzen und das Leben an ihr vorbei rauschen zu lassen. Die Tochter dieser Patientin wurde somit gezwungen ein Vorlesegerät aus Eigenmittel zu finanzieren.

Was ist los in Deutschland? Was sind das für Ärzte. Wir können nur noch einmal wiederholen, wenden Sie sich damit an ihre zuständige Ärztekammer und beschweren Sie sich dort.

 

05.10.2016

Und wieder erreichte uns eine Mail mit folgenden Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren

Meine Schwiegermutter ist durch ein Glaukom auf einem Auge erblindet. Auf dem anderen hat sie noch ca. 30% Sehkraft. Der Augenarzt hat eine Sehhilfe abgelehnt. Ich möchte mich damit ungern abfinden. Sie liest gern und macht Kreuzworträtsel. Eine Sehhilfe würde ihr Leben wesentlich verbessern.
Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden, ob ihr geholfen werden kann?

Mit freundlichen Grüßen

Unsere Antwort

Ein Arzt hat keine Recht Hilfsmittel abzulehnen, im Gegenteil, ein Arzt hat die Pflicht Menschen zu helfen. Ein vom Arzt ausgestelltes Rezept für eine Hilfsmittel kann nur eine Krankenkassen ablehnen, bzw. die Höhe der Eigenleistung für dieses Hilfsmittel festlegen. Wenn Sie als Patient eine solche Ablehnung von einem Arzt bekommen, gehen Sie zu einem anderen Arzt und/oder beschweren Sie sich bei der Ärztekammer ihres Bezirks über diesen Doc.
Aber lassen sie es sich nicht gefallen. Immer öfter hört man heute solche Geschichten, vor allem bei älteren Patienten. Nicht mit dieser Ablehnung zufrieden geben.

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Hier sollen Anfragen von Patienten aufgeführt werden, natürlich anonym. Diese Anfragen sind meistens von Verzweiflung, Angst und Unwissenheit geprägt da einige „Götter in Weiß“, die Beratungspflicht vergessen oder schlicht überlastet sind. Merkwürdigerweise kommen die meisten solcher Anfragen aus dem Großraum Dresden, warum auch immer.

Heute erreichte uns eine Anfrage, eben aus diesem Gebiet, die nach einer Elektronische Lupe fragte. Sie wollte sich eine bestellen damit ihre Mutter wenigstens lesen kann, wenn die ganze Familie arbeiten ist.

Die Mutter ist Zuckerkrank und hat somit mit den Folgekrankheiten zu kämpfen, wie „Grauen Star“. Sie ist schon operiert wurden mit mäßigen Erfolg. Jetzt soll eine Elektronische Lupe retten was noch zu retten ist. Laut ihrem Augenarzt besteht sonst keine weitere Möglichkeit das die Krankenkasse hilft zum Beispiel ein Bildschirmlesegerät oder ein Vorlesegerät zu finanzieren. Aus dem Grund schreibt er kein Rezept aus, für ein solches Hilfsmittel. Auch Sie als Angehöriger oder Patient, können nicht entscheiden was in diesen individuellen Fällen für ein Hilfsmittel für Sie am Besten ist.

Als erstes hat der Arzt dies nicht zu entscheiden, wenn er auf Grund der Krankheit ein Rezept ausstellen kann und muß, hat er die Pflicht es der Krankenkasse zu überlassen, welches Hilfsmittel genehmigt wird und welches nicht. Aber er darf nicht von vornherein sagen, die Krankenkasse finanziert das nicht und kein Rezept (trotz mehrmaliger bitte) ausschreiben. Das liegt nicht in seiner Entscheidungsgewalt.

Er kann im Höchstfall sagen, es wird schwer ein solches Gerät von der Krankenkasse genehmigt zu bekommen, mehr aber nicht.

In diesen uns beschrieben Fall, ist das Rezept, auch wenn der Patient schon über 80 Jahre alt ist, das Minimum was ein Arzt tun kann. Er muß aber entscheiden ob ein Vorlesegerät oder ein Bildschirmlesegerät von nutzen sein kann. Wie die Krankenkassen entscheiden w, kann niemand voraussagen. Aber es bestehen verschiedene Möglichkeiten, von einer Vollfinanzierung bis zu einer höheren Zuzahlung für sie als Patient, aber es gibt Möglichkeiten.

In einem solchen Fall kann nur die Kassenärztliche Vereinigung helfen, wenden Sie sich bitte an sie.

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Heute erfuhren wir durch die Presse, das Gelder aus dem Gesundheitsfond, Krankenkassenbeiträge und Steuergelder, für die Versorgung für „Flüchtlinge“ geplündert werden. Was für alle Mitglieder der Krankenkassen in Deutschland bedeutet, es können wieder Zusatzbeiträge oder eine Erhöhung der Krankenkassenbeiträge erwartet werden.

Regierung plündert Gesundheitsfonds für Asylbewerber

Abrechnung mit der Krankenkasse

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Fast alle Geräte und Hilfsmittel in unserem Shop können von den Krankenkasse bezuschußt, finanziert oder auf Rezept erworben werden. Wie hoch diese Bezuschussung ausfällt hängt von den Krankenkassen ab. Fast alle Krankenkassen übernehmen eine „Erstausstattung“ komplett. Unter einer „Erstausstattung“ versteht man das erste Gerät oder das erste Hilfsmittel seiner Art. Benötigen Sie ein Bildschirmlesegerät zum Beispiel und sie hatten noch nie ein solches Hilfsmittel kann der gesamte Betrag von den Krankenkassen übernommen werden, bis auf die Rezeptgebühr die Sie selbst tragen müssen. Diese Vorgehensweise ist allerdings von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden. Setzen Sie sich bitte mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung um diesen Sachverhalt abzuklären.

Der Ablauf einer Bestellung und die Kostenübernahme über die Krankenkassen

  1. Fordern Sie von uns einen Kostenvoranschlag für Ihr Gerät an
  2. Schicken Sie den Kostenvoranschlag und Ihr Rezept an Ihre Krankenkasse
  3. Nach einigen Tagen wird Ihnen die Entscheidung Ihrer Krankenkasse mitgeteilt    (darf nicht länger als 3 Wochen dauern)
  4. Ihre Krankenkasse setzt sich mit uns in Verbindung und erteilt die
  5. Auftragsgenehmigung
  6. Sie werden über den Stand Ihrer Bestellung von uns informiert

 

Achtung sehr wichtig

Nehmen sie keinen Kaufabschluß von Hilfsmittel vor, bevor die Krankenkasse Ihren Antrag auf Kostenübernahme bzw. Unterstützung genehmigt hat, denn sonst kann es passieren das Sie keine finanzielle Unterstützung von den Krankenkassen bekommen.

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über: kontakt@handicap-aid.com